Perfektes Zapfen

Lasst das Bier fließen: Eine kurze Abhandlung von Zapfhähnen

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Wenn ihr das nächste Mal in eurer lokalen Tankbierbar ein perfekt gezapftes Pilsner Urquell genießt, erhebt euer Glas auf den treuen Zapfhahn. Dieser einfachen Erfindung haben wir heute viel zu verdanken.

Früher wurde Bier direkt aus dem Fass eingeschenkt. Bis Joseph Bramah im Jahre 1785 schließlich die “Bier Pumpe” patentierte – eine händische Pumpe, mit der das Bier vom Fass bis ins Glas befördert werden konnte. Diese Erfindung gilt heute als der Grundstein des Zapfhahns, dessen Vorgänger immer per Pumpsystem funktionierten. Erst im frühen 20. Jahrhundert erschienen die ersten Druckbehälter.

Unter Druck stehende Fässer vereinfachten das Zapfen: das Bier floss von selbst, sobald das Ventil geöffnet wurde; die Tage des Pumpens waren gezählt! Zapfhähne haben sich seitdem nicht viel verändert, doch es gibt einige interessante Variationen.

Vielleicht habt ihr in der Pilsner Urquell Bar eures Vertrauens schon einmal einen sich zur Seite öffnenden Zapfhahn entdeckt? Das ist der “Reibehahn”. Bei einer Öffnung von ca. 45° entsteht feinporiger, cremiger Schaum. Wird der Hahn voll geöffnet, fließt klares Bier. So kann die Menge von cremigem Schaum und Bier optimal dosiert werden. Dies ermöglicht es unseren Tapstern, die drei Pilsner Urquell Zapfstile durchzuführen und euch stets ein perfektes Bier zu servieren.

Unsere Tapster zapfen dabei zuerst den cremigen Schaum und darunter das goldene Pils. So stellen sie sicher, dass das Bier nicht mit Sauerstoff in Berührung kommt und bis auf den letzten Schuck frisch bleibt. Wenn ihr das nächste Mal unseren Reibehahn seht, bestellt euch unbedingt ein Pilsner Urquell und beobachtet den Tapster bei der Arbeit.

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